Moot Court Verfassungsrecht

Liebe Studierende,

das Verfassungsrecht ist seit jeher der entscheidende juristische Maßstab für die Beantwortung wichtiger gesellschaftspolitischer Fragestellungen.

Sie haben Interesse, die Faszination dieses Rechtsgebiets außerhalb des Hörsaals und unter Realbedingungen in der praktischen Arbeit kennenzulernen?

Nach dem erfolgreichen Start im Jahr 2017 veranstaltet das Hamburgische Verfassungsgericht auch im Sommer- und Wintersemester 2019 in Kooperation mit der Bucerius Law School und der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg wieder den HANSEMOOT als bundesweiten Moot Court im Verfassungsrecht.

Sie befassen sich zunächst durch die Ausarbeitung von Schriftsätzen mit einem aktuellen und hochbrisanten verfassungsrechtlichen Fall.

Bei der mündlichen Ausscheidung im Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg haben Sie dann die Gelegenheit, sich und Ihre Ergebnisse Kommissionen mit renommierten Juroren aus der Praxis, darunter diverse Mitglieder von Landesverfassungsgerichten, zu präsentieren.

Die Sieger werden im Rahmen der Abschlussveranstaltung unter Teilnahme eines renommierten Verfassungsrechtlers geehrt. Wer genau dies sein wird, erfahren Sie zeitnah hier und auf unserer Facebook-Seite.

Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit und melden Sie Ihr Team jetzt an!

Wir freuen uns darauf, Sie im November 2019 in Hamburg zu treffen.

Friedrich-Joachim Mehmel
Präsident des Hamburgischen Verfassungsgerichts

Prof. Dr. Jörn Axel Kämmerer
Bucerius Law School

Prof. Dr. Armin Hatje
Universität Hamburg

Rahmenbedingungen

Der HANSEMOOT richtet sich an Jurastudierende der ersten sechs Semester.

Neben der Teilnahme am Moot Court können Sie die Studienveranstaltungen im Sommersemester 2019 weiterhin besuchen.

Ablauf

  • 17. Mai 2019
    Ablauf der Anmeldefrist
  • 22. Mai 2019
    Ausgabe des Moot Court-Falles an die Teams unter Bekanntgabe weiterer organisatorischer Details
  • 20. September 2019
    Einreichung der Schriftsätze durch die Teams
  • 4. / 5. November 2019
    Zweitägige mündliche Ausscheidung in Hamburg, Finalrunde im Plenarsaal des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg, anschließend Empfang im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses mit Vortrag eines renommierten Verfassungsrechtlers

Schriftsätze

Jedes Team fertigt zwischen dem 22. Mai und dem 20. September 2019 zwei Schriftsätze an: Einen Schriftsatz aus der Perspektive des Antragsstellers und einen Schriftsatz aus der Perspektive des Antragsgegners.

Diese Schriftsätze dürfen jeweils aus maximal 8.500 Wörter bestehen. Sie sollen einen konkreten Antrag und dessen rechtliche Würdigung enthalten – auf eine Darstellung des Sachverhalts können Sie verzichten.

Jeder Schriftsatz wird in anonymisierter Form durch zwei fachkundige Juroren bewertet.

Verhandlungen

Die mündlichen Verhandlungen finden am 4. / 5. November 2019 in Hamburg statt. Sie bestehen aus Vorrunden, Halbfinale und Finale. Den detaillierten Ablaufplan finden Sie zu einem späteren Zeitpunkt rechtzeitig hier.

Innerhalb von einer Stunde vertreten jeweils zwei Teammitglieder die unterschiedlichen Parteien. Nach Eingangsvorträgen besteht Gelegenheit zu Replik und Duplik vor einer fachkundigen Kommission.

Das Finale findet im Plenarsaal des Hanseatischen Oberlandesgerichts statt. Das Gewinnerteam erhält den HANSEMOOT-Pokal, der im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses verliehen wird.

Impressionen

Der erste HANSEMOOT fand 2017 statt und war ein voller Erfolg.

Betreuung und Beratung

Der HANSEMOOT lebt von der juristischen Eigenleistung der studentischen Teams.

Grundsatz

Jedes Team hat die beiden Schriftsätze selbständig und ohne Beteiligung Dritter zu erstellen.

Die juristische Recherche, die Formulierung und Überarbeitung der Schriftsätze sowie das Entwickeln einer juristischen Argumentation sind nur durch die studentischen Teammitglieder durchzuführen.

Zulässige Beratungsformen

Allerdings können sich die Teams durch Dritte beraten lassen, solange deren Beratung lediglich unterstützend und ohne konkrete Beteiligung an Vorbereitung, Erstellung und Überarbeitung der Schriftsätze und ohne konkrete Beteiligung an der Entwicklung einer juristischen Argumentation erfolgt.

Die Beratung durch Dritte sollte sich auf eine abstrakte, allgemeine Beratung zu den folgenden Punkten beschränken: Arbeitsorganisation, verfassungsrechtliche Grundsätze, Recherchemöglichkeiten, Struktur von Schriftsätzen und strategisches Vorgehen.

Anmeldung

Das Anmeldeverfahren zum zweiten HanseMoot ist abgeschlossen und ein voller Erfolg.

17 Teams aus dem gesamten Bundesgebiet haben sich angemeldet - hierüber freuen wir uns sehr!

Unter den Anmeldungen befinden sich nicht nur Hamburger Teams von der Universität Hamburg und der Bucerius Law School. Auch die Universitäten aus Augsburg, Bonn, Düsseldorf, Göttingen, Greifswald, Kiel, Mainz, Münster, Trier und Leipzig schicken ihre Teilnehmer - teilweise mit mehreren Teams - ins Rennen.

Veranstaltungsort & Kontakt

Hanseatisches OLG

Ein Großteil der Veranstaltungen und insbesondere die Halbfinale und das Finale werden in den Räumlichkeiten des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg im Justizforum am Sievekingplatz ausgerichtet.

Der großzügige Plenarsaal des denkmalgeschützten Gebäudes bietet den idealen Rahmen für die Vorträge der Teams. Gleiches gilt für den Großen Festsaal des Hamburger Rathauses, in welchem die feierliche Abschlussveranstaltung stattfinden wird – unter der Schirmherrschaft von Carola Veit, der Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft.

Die Ehrung und Auszeichnung der siegreichen Teams erfolgt zudem unter Mitwirkung eines renommierten Verfassungsrechtlers.

Kontakt

Hamburgisches Verfassungsgericht

Sievekingplatz 2
D-20355 Hamburg

+49 (0)40 42843-2017
+49 (0)40 42843-4183

kontakt@hansemoot.de
www.hansemoot.de

Veranstalter

Der HANSEMOOT wird durch eine Kooperation ermöglicht.

Hamburgisches Verfassungsgericht
Bucerius Law School
Universität Hamburg